EinE Starke ERKENNTNIS

Diabetes Typ2 wird vom Umfeld beeinflusst und im Kopf entschieden!

die Werte eines Blutbildes

by Zuckerspiegel

Wir bringen viel zu viele Kilos auf die Waage. Eine Körperanalyse ist daher ausgesprochen sinnvoll, denn sie zeigt auf, welcher Handlungsbedarf besteht.

Welcher Bauchumfang ist gesund? Mit einem erhöhten Bauchumfang wächst einerseits das Risiko, in den nächsten fünf Jahren an Diabetes zu erkranken und andererseits das Risiko für einen Herzinfarkt oder Schlaganfall erhöht sich. Offiziell gilt heute, unabhängig von Alter und Körperkonstitution, für Männer: erhöhtes Risiko bei einem Umfang von 94 bis 101, deutlich erhöht ab 102 Zentimetern; für Frauen: erhöhtes Risiko zwischen 80 und 87, deutlich erhöht ab 88 Zentimetern.

Schritt 4: KÖRPERANALYSE

Der BMI erteilt Auskunft über das Verhältnis zwischen Körpergewicht und Körpergröße. Dadurch lässt sich der Ernährungsstatus einer Person darstellen und eine grobe Beurteilung des Risikos von Übergewicht und Adipositas ermitteln.

BMI20 – 2930 – 3940 – 4950 – 59> 60
Starkes Untergewicht< 15< 16< 17< 18< 19
Moderates Untergewicht15-1616-1717-1818-1919-20
Leichtes Untergewicht16-17.517-18.518-19.519-20.520-21.5
Normalgewicht17.5-2418.5-2519.5-2620.5-2728-33
Beginnende Fettleibigkeit24-2925-3026-3127-3228-33
Adipositas Grad 129-3430-3531-3632-3733-38
Adipositas Grad 234-3935-4036-4137-4238-43
Adipositas Grad 3> 39> 40> 41> 42> 43

Normalgewicht
Werte zwischen 18,5 und 24,9 gelten als Normalgewicht. Es gilt jedoch als erwiesen, dass bereits bei einem BMI von 24 ein erhöhtes Gesundheitsrisiko besteht

Übergewicht
Ab 25 spricht man von Übergewicht. Liegt Ihr Wert nahe bei 29, sollten Sie ihre Ernährungsgewohnheiten verändern, da Übergewicht die Entstehung zahlreicher Krankheiten begünstigen kann. Hierzu zählen unter anderem Diabetes Typ 2, Bluthochdruck oder andere Herz-Kreislauferkrankungen (z.B. Herzinfarkt, Schlaganfall).

Fettleibigkeit (Adipositas)
Liegt Ihr BMI über 30, ist aus gesundheitlichen Gründen eine Gewichtsreduzierung dringend notwendig. Denn die gesundheitlichen Probleme, die mit Adipositas verbunden sind, können die Lebenserwartung stark beeinflussen.

Wann ist der BMI nicht aussagekräftig?

  • antrainierte Muskelmasse ist schwerer als Fettgewebe. Der BMI gibt auch keine Auskunft über die Verteilung des Körperfetts, die das Risiko für Herz-Kreislauferkrankungen beeinflusst. Deshalb wäre eine zusätzliche Messung des Bauchumfanges sinnvoll
  • der BMI unterscheidet nicht zwischen Fettmasse und Wasser
      •  

Daher ist als nächstes sinnvoll den Anteil der Fettmasse zu bestimmen. Dies erfolgt mit einer Bioelektrinsche Impedanz Analyse

Die Bioelektrische Impedanz Analyse (BIA) ist eine wissenschaftlich anerkannte und präzise Methode zur Messung der persönlichen Körperzusammensetzung aus:

    • Muskel
    • Fett
    • Wasser

Bei der BIA-Messung wird der Körperwiderstand gemessen. Der hierfür notwendige Strom, der durch den Körper fließt, ist jedoch so gering, dass er absolut nicht spürbar ist. Die Messung basiert auf den unterschiedlichen elektrischen Leitfähigkeiten der Gewebetypen.

Dadurch kann mittels einer BIA-Messung eine Unterteilung in Fettmasse und fettfreier Masse erfolgen. Die fettfreie Masse kann weiter in die Körperzellmasse (Skelettmuskulatur, Organe) und extrazelluläre Masse (Bindegewebe, Knochen, extrazelluläres Wasser) gegliedert werden.
Diese Informationen können uns Aufschluss über den Ernährungszustand geben.

Bei einer Fettstoffwechselstörung liegen die Blutwerte bestimmter Fette (meist Cholesterin und Triglyzeride) außerhalb des üblichen Bereichs.
Menschen mit Diabetes Typ 2 weisen ein höheres kardiovaskuläres Risiko (kardiovaskuläre Erkrankungen sind Krankheiten des Herz-Kreislauf-Systems) auf als Stoffwechselgesunde. Erhöhte Cholesterinwerte können Gefäßverkalkung und daraus folgende Herz-Kreislauf-Erkrankungen verursachen.
LDL-Cholesterin gilt als „schlechtes Cholesterin“, da es Ablagerungen an den Gefäßwänden begünstigt.
Das herzschützende HDL-Cholesterin wirkt diesem Effekt entgegen.
Körperliche Bewegung steigert das ‚gute‘ HDL-Cholesterin langfristig und senkt gleichzeitig das „schlechte“ LDL-Cholesterin und die Triglyceride im Blut“.
Durch Änderung des Lebensstils kann man hohe Cholesterin-Werte sehr gut reduzieren

Triglyceride
Vor allem gilt es, Zucker, etwa in Süßigkeiten oder Getränken, sowie Alkohol zu meiden.
Bewegung und leichter Sport helfen auch, Übergewicht abzubauen. Das würde dann auch den Triglyceridwert senken. Empfehlenswert sind schnelles Gehen oder Radfahren, und das mehrmals in der Woche.

Cholesterin
Ein gesunder Organismus managt seinen Cholesterinspiegel im Blut selbst: Übergewicht, Stress und Bewegungsmangel haben einen viel größeren Einfluss auf Deinen Blutcholesterinspiegel als die Aufnahme über die Nahrung. Cholesterin ist ein lebensnotwendiger Baustein für Deinen Körper. Es ist an der Produktion körpereigener Hormone, von Vitamin D und am Aufbau Deiner Zellwände beteiligt. Dein Körper stellt den wertvollen Stoff sogar selbst her und drosselt seine Produktion, wenn größere Mengen über die Nahrung angeliefert werden. Bei einem Überangebot aus der Nahrung wird außerdem weniger Cholesterin aus Deinen Darm ins Blut aufgenommen

LDL-Cholesterin
In der Höhe des LDL-Cholesterin-Werts kann der Arzt feststellen, ob der Patient gefährdet ist, eine Arteriosklerose zu bekommen oder ob er möglicherweise schon eine hat. Eine Arteriosklerose kann zu Krankheiten am Herzen oder an den Blutgefäßen führen, beispielsweise zu einer Angina Pectoris (Herzenge), einem Herzinfarkt oder einem Schlaganfall.

HDL-Cholesterin
Du erhöhst Deine HDL-Werte, wenn Du Dein I Gewicht reduzierst, mehr körperlich bewegst und Deine Ernährung so umstellst, dass Du mehr Ballaststoffe und weniger gesättigte Fettsäuren zu dir nimmst. Darüber hinaus erhöht ein moderater Alkoholkonsum den HDL-Spiegel. HDL nehmen überschüssiges Cholesterin aus den Körperzellen auf und bringen es zur Leber. Hohe HDL-Cholesterin-Werte schützen vor einer Arteriosklerose (“Gefäßverkalkung”).

LDL-HDL-Ratio
Das Verhältnis LDL zu HDL gibt Anhaltspunkte für das Risiko, an einer Herz-Kreislauf-Krankheit (z.B. Herzinfarkt, Schlaganfall, Arteriosklerose etc.) zu erkranken. Je höher der Wert des Quotienten ist, desto höher ist die Erkrankungswahrscheinlichkeit. Denn dann enthält Dein Blut im Verhältnis zum HDL, dem “guten” Cholesterin, beträchtliche Mengen mehr LDL, das für die schädlichen Wirkungen auf das Herz und die Blutgefäße verantwortlich ist. Je niedriger dagegen der LDL/HDL-Quotient ausfällt, desto mehr HDL enthält Dein Blut und desto besser bist Du vor Herz-Kreislauf-Erkrankungen geschützt.

GPT
Der GPT beziehungsweise ALAT ist ein Leberwert. Er gibt dem Arzt Aufschluss darüber, ob das Organ gesund ist. Hohe Werte sind ein Alarmzeichen.

GGT
Die Gamma-GT (GGT) ist ein sehr empfindlicher Marker für Erkrankungen der Leber und Gallenblase.

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