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Diabetes Typ2 wird vom Umfeld beeinflusst und im Kopf entschieden!

Epigenetik – Jeder kann seine Gene steuern

by Zuckerspiegel

Jeder Kann seine Gene Steuern!
Ein kurzer Ausflug in die junge Wissenschaft EpiGenetik

Faktor genotypische Wurzeln - mit den Erkenntnissen der Epigenetik deinem Diabetes den Rücken kehren

Epigenetik, eines der letzten spannenden Forschungsfelder der Wissenschaft. Heute weiß man, dass bestimmte Risikofaktoren, wie z.B. unser Lebensstil (Ernährung, Medikamente, Rauchen), Umwelteinflüsse (z.B. Abgase, Lichtquellen) als auch unsere Verhaltensmuster (z.B. Fürsorge, Stress), zu Veränderungen in menschlichen Genen führen können. Epigenetik geht davon aus, dass Gene und Umwelt nicht isoliert, sondern auf komplexe Weise miteinander verbunden sind. Äußere Einflüsse, wie etwa unser Lebenswandel, bestimmen, wann und wie Teile unseres Erbguts wirksam werden. Ein Teil unserer Persönlichkeit wird durch Erbgut (Gene) geprägt (bspw. die Anfälligkeit für bestimmte Krankheiten), den anderen Teil bestimmen Umwelteinflüsse, sie entscheiden mit, wie gut wir Stress verarbeiten, und welche Belastungen unser Körper erträgt.

Positive und negative Faktoren aus unserer Umwelt, wie Ernährung, Bewegung, Vitamin D, und insbesondere mentale Aspekte, sind wesentlich an der Steuerung unseres Körpers und damit an der Entwicklung unserer Gesundheit beteiligt: Die Gestaltung unserer Umwelt und unseres Lebensstils bestimmen, in welchem Ausmaß die positiven und negativen Faktoren zum Tragen kommen:

  1. In der Genetik steht der Begriff „Genotyp“ für die Gesamtheit der Erbanlagen in der Zelle.
  2. Der Forschungszweig Epigenetik liefert Erklärungen, wie der eigene Lebensstil, Umwelteinflüsse  einschließlich Ernährung, Stress und Emotionen den Aktivitätszustand von Genen verändern können, ohne aber ihren Grundentwurf zu verändern. Bedeutend ist dies vor allem für das Verständnis und die Behandlung von komplexen, chronischen Krankheiten wie beispielsweise Diabetes.
  3. Wahrnehmung kann Gene überschreiben: Wenn wir unsere Wahrnehmungsfilter beeinflussen, können wir ein besseres Verständnis für psychische Erkrankungen entwickeln.
  4. Epigenetik und Quantenphysik bilden eine Brücke zwischen Wissenschaft und Themen wie Achtsamkeit, Mentaltraining und Gesundheit.
  5. Es ist das „Bewusstsein“ einer einzelnen Zelle über die Umgebung, welches überwiegend die Mechanismen des Lebens in Bewegung setzt.
  6. Die Umgebung dient so als ein „Dienstleister“, der diese genetischen Entwürfe liest, ein- oder ausschaltet und ist letztlich für den Charakter des Lebens einer Zelle verantwortlich.
  7. Dies bedeutet alles, was aus dem klassischen medizinischen Modell ausgeschlossen wurde − Frequenzen und Muster der elektromagnetischen Strahlung (Quantentheorie) steuern die DNA: 80 % der Gene werden von Signalen aus unserer Umwelt an- und ausgeschaltet, einschließlich der Gedanken, Ansichten und Emotionen, die wir in unserem Gehirn ansammeln.
Gesunde Ernährung beeinflusst die Funktionsweise unseres Erbguts
Da wir selbst unsere Ernährung ändern können, können wir selbst Einfluss auf die Funktionsweise unseres Erbguts zu nehmen. Was gesunde Ernährung jeweils bedeutet sagt der Blutgruppen-Code und der Geno-Typ.
einige Begriffserklärungen zur Epigenetik

Die einzelne Erbanlage für ein bestimmtes Merkmal (bspw. Augenfarbe) wird Gen genannt.

  • Ein Genist eine funktionelle Einheit im Erbmaterial, welche die genetische Information für ein Genprodukt (Enzym oder Protein) enthält.
  • Gene sind auf der DNA linear aneinandergereiht, und enthalten die den Code für ein bestimmtes Protein, das in einer oder mehreren Arten von Zellen im Körper tätig ist.
  • Mehrere Hundert bis mehrere Tausend Gene enthält ein Chromosom.
  • Ein Mensch besitzt zwischen 25.000 und 4.’000 Gene mit unterschiedlicher Länge (Anzahl der Bausteine T, C, G und T) 
  • Die Blutgruppe wird durch ein Gen auf Chromosom 9 vererbt.

ist eine besondere Form (aus unterschiedlichen Varianten) eines Gens an einer bestimmten Stelle auf einem Chromosom (Augenfarbe blau)

beschäftigt sich mit Vererbungslehre. Der Begriff wurde 1906 geprägt, und leitet sich aus dem griechischen Wort Genesis („Ursprung“) ab.

ist eine noch junge Wissenschaft und beschäftigt sich mit den Veränderungen an den Chromosomen, die sich auf die Aktivität von einzelnen oder mehreren Genen auswirken.

ist die Summe der materiellen Träger der Erbinformation (Chromosomen, DNA) einer Zelle

wirken als Bio- Katalysatoren in unserem Körper: bspw. bei der Verdauung, bei Stoffwechselvorgängen oder bei der Übersetzung des Erbguts in Proteine.

 

sind aus Aminosäuren aufgebaute Moleküle und sind als der Grundstoff des Lebens“ verantwortlich für Zellaufbau und biochemische Prozesse des Stoffwechsels.

Gesamtheit des Erbguts eines Menschen (einmalige Genkombination), kann auch als jeweils individuelle Anleitung verstanden werden, wie der Körper funktionieren sollte und wie sich seine Proteine zusammensetzen.

Unter dem Phänotyp versteht man das äußere Erscheinungsbild (tatsächlicher Aufbau und tatsächlicher Funktion) des menschlichen Körpers. Der Phänotyp ist die Art und Weise, wie sich der Genotyp bei einem Menschen darstellt.

 

Sämtliche genetischen Phänomene lassen sich auf einen Baustein zurückführen, die DNA (desoxyribonucleic acid) oder auch DNS (Desoxyribonukleinsäure) genannt.

Die DNA bzw. DNS ist ein in allen Lebewesen vorkommendes Erbmolekül und Träger und materielle Grundlage der Erbinformation, also der Gene.

Moleküle sind chemische Verbindungen, die aus zwei oder mehreren Atomen aufgebaut sind

 

  • Das gesamte Erbgut eines Menschen steckt in jeder menschlichen Zelle.
  • Die Zelle ist die kleinsten Einheiten des Lebens und eine fundamentale biologische Organisationseinheit, aus der nahezu alle bekannten Lebenswesen aufgebaut sind.
  • Eine Zelle kann Nährstoffe aufnehmen und daraus Energie durch Stoffwechsel nützen. Eine Zelle stellt somit ein autonomes und selbsterhaltendes System dar.
  • Proteine, und Enzyme sind für den Bau und die Funktionen einer Zelle zuständig
  • Neue Zellen entstehen durch Zellteilung.
  • Es sind aber immer nur jene Erbinformationen aktiv, die die Zelle für ihre spezielle Funktion braucht. Die übrigen Gene sind inaktiv.
  • Eine Zelle besteht aus einem Kern (Nukleus), dem Zellplasma und der Zellmembran
  • Die Zellmembran kommuniziert mit anderen Zellen über Rezeptoren und reguliert den Stofftransport in die Zelle und aus der Zelle
  • Im Zellplasma laufen die Stoffwechselprozesse der Zelle ab, die durch Enzyme gesteuert werden.
  • Der Zellkern enthält die genetische Information in Form von Chromosomen
  • Mitochondrien erzeugen Energie, die die Zelle für ihre Aktivitäten braucht.

 

Chromosom

  • sind die Träger der Erbanlagen. Sie bestehen aus einem langen DNA-Faden und Proteinen. 
  • Innerhalb des Zellkerns befindet sich die DNA in den 46 fadenförmigen (Helix) Chromosomen (23 Chromosomenpaare).
Die Anatomie ist dein Schicksal
Sigmund Freud (1856-1939)
Die Gegenwart kann man nicht genießen, ohne sie zu verstehen und nicht verstehen, ohne die Vergangenheit zu kennen. Psychologe, Arzt, Kulturtheoretiker, Religionskritiker und einer der einflussreichsten Denker des 20. Jahrhunderts. Hat das Tor zur Seele des Menschen geöffnet. Begründer der Psychoanalyse, Traumdeutung und dem Erklärungsmodell der menschlichen Psyche: Das Es, das Ich und das Über-Ich
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